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Freitag, 20.9.

20.09.2019 14:30 - 20.09.2019 17:00, Altes Rathaus, Markt 2, 53111 Bonn

Sozial aktive Unternehmen und Handwerksbetriebe kommen mit gemeinnützigen Vereinen und Organisationen zusammen und handeln gegenseitiges Engagement aus.


Die unternehmerische Verantwortung und das Engagement für die Gesellschaft stehen zunehmend im Fokus der Öffentlichkeit. Doch wie können sich kleine und mittelständische Betriebe für die Gesellschaft engagieren? Eine Möglichkeit, sich für soziale Zwecke einzusetzen, bietet der Marktplatz „Gute Geschäfte“ - eine Initiative der Industrie- und Handelskammer Bonn/Rhein-Sieg.

Unternehmen und Handwerksbetriebe treffen sich mit Vereinen und Organisationen um gegenseitiges Engagement auszuhandeln: Getauscht werden Fachwissen, helfende Hände und Sachmittel - nur Geld ist tabu.

http://csr-kompetenzzentrum.de/marktplatz-gute-geschaefte-bonnrhein-sieg/

Freiwilligenagentur Bonn Anderen helfen

Dienstag, 29.10.

29.10.2019 19:15 - 29.10.2019 21:15, Weltladen Bonn, Maxstr. 36

Bericht über die Probleme der Menschen, die teilweise illegal, in indischen Glimmerminen arbeiten und über das Engagement der ANDHERI HILFE e.V.


Referentin: Ruth Kluge (ANDHERI HILFE e.V.)

Was haben Lidschatten und schimmernder Autolack gemeinsam? In beiden Produkten ist Mica – sogenannter Glimmer – enthalten. Ein Mineral, das Menschen im ostindischen Bundesstaat Jharkhand Einkommen garantiert – und sie zugleich umbringt. Die großen, lukrativen Mineraladern werden hier seit Jahrzehnten mit schweren Maschinen abgebaut. Sind die Adern verschwunden, kommen die Dorfbewohner mit Hammer und Meißel und schlagen mühsam die Reste aus den Felsen.
Männer, Frauen und sogar Kinder schuften tagtäglich in diesen gefährlichen Minen. Sie atmen dabei permanent den Staub ein, der schwere Lungenkrankheiten verursacht. Oft stürzen die völlig ungesicherten Minen ein und begraben Menschen unter sich. Der Regierung von Jharkhand ist die Problematik bekannt. Sie hat deshalb schon vor Jahren rund 90 % aller Glimmerminen offiziell geschlossen. Und doch arbeiten die Menschen weiter hier – jetzt illegal –, weil sie keinerlei Alternative haben. Die Trinkwasserversorgung ist in diesen Dörfern nicht gesichert, die Ernährung ist mehr als unzureichend. Kaum jemand hier wird älter als 40 Jahre.
Ruth Kluge, Referentin für Öffentlichkeitsarbeit bei der ANDHERI HILFE e.V., berichtet über das tragische Leben der Menschen und zugleich vom Engagement der Hilfsorganisation, den Menschen im Glimmerminengebiet des Koderma-Distrikts eine Chance für ein Leben in Würde zu geben. Im ersten Schritt konnte die ANDHERI HILFE mit engagierten Partner*innen vor Ort in fünf Dörfern einfache Vorschulen errichten. Erstmals können 200 Kinder im Alter von 3 bis 13 Jahren die Schule besuchen, statt in den Minen zu arbeiten.

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