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Freitag, 23.8.

23.08.2019 0:00 - 25.08.2019 0:00, Haus der FrauenGeschichte

Der HdFG e.V. lädt alle an Geschlechtergeschichte Interessierten zur SommerAkademie 2019 ein.

Mehr Infos zum Programm: https://hdfg.de/hdfg-sommerakademie.php#sommerakademieInfo


Wir laden Sie herzlich ein zur ersten SommerAkademie im Haus der FrauenGeschichte am 23. - 25. August 2019. Ein Wochenende lang wollen wir uns gemeinsam mit Ihnen mit Geschlechtergerechigkeit beschäftigen – in der Geschichte, in der Politik und im städtischen Raum.
Worum geht´s? Geschichte wurde und wird überwiegend aus der Sicht von Männern über Männer erzählt. Frauen blieben als Protagonistinnen lange Zeit weitestgehend unsichtbar und ihre Leistungen unerwähnt. Auf diese Weise kann jedoch kein umfassendes Abbild der gesellschaftlichen Verhältnisse entstehen: Wird die Bedeutung von Frauen und Geschlechtergeschichte übersehen, wird eine wichtige Dimension in der Gesellschaftsentwicklung ignoriert. Das Haus der FrauenGeschichte verfolgt seit seiner Gründung durch Professorin Annette Kuhn das Ziel, dem entgegenzuwirken. Im Haus der FrauenGeschichte werden deshalb frauen- und geschlechtergeschichtliche Leistungen präsent gemacht.

Wir möchten Kompetenzen zusammenführen und im gemeinsamen Lernen sowie kollegialen Austausch erweitern. Diese Basis ermöglicht Ihnen und uns, Netzwerke und Synergien für zukünftige Kooperationen zu schaffen. Diskutieren Sie mit uns und bringen Sie Ihre Perspektive ein.
Wer ist eingeladen?

Eingeladen sind alle an Frauen- und Geschlechtergeschichte Interessierte. Frauen sowie Männer sind herzlich willkommen! Diskutieren Sie mit uns und bringen Sie Ihre Perspektive ein.

Haus der FrauenGeschichte Akademisch Kulturell & Gesellig Politisch

Sonntag, 15.9.

15.09.2019 11:30 - 15.09.2019 14:00, Haus der FrauenGeschichte

Lesung und Gongspiel mit Christiane Sturm im Rahmen der Altstadt-Lesereise 2019


Haus der FrauenGeschichte Akademisch Kulturell & Gesellig Politisch

Montag, 16.9.

16.09.2019 19:15 - 16.09.2019 21:15, Weltladen Bonn, Maxstr. 36

Vortrag von Gertrud Falk von der Menschenrechtsorganisation FIAN über das Zusammenspiel von Klima- und Saatgutpolitik und die negativen Folgen für die Kleinbäuerinnen.


Referentin: Gertrud Falk (FIAN e. V.)

Der Klimawandel bedroht vor allem die Menschrechte von Frauen in ländlichen Regionen, denn er verstärkt ungleiche Machtverhältnisse zu ihren Lasten. Gleichzeitig machen Agrarkonzerne ihnen den Zugang zu den Grundlagen ihrer Ernährung streitig – durch kommerzielle Strategien, die die Landwirtschaft an die Erderhitzung anpassen sollen.
Insbesondere in Ländern um den Äquator führt die Erderhitzung bereits jetzt dazu, dass Trocken- und Regenzeiten sich nicht mehr verlässlich abwechseln. Die Folge: Ernteverluste und mangelnder Zugang zu Trink- und Nutzwasser. Frauen auf dem Land sind dabei überdurchschnittlich von Hunger betroffen, gleichzeitig sind sie in der Regel zuständig für die Ernährung der Familien.
Die Agrarindustrie nutzt Klimawandel und Klimapolitik, um sich immer mehr Rechte an natürlichen Ressourcen anzueignen, gerade auch über das Saatgut. Indem Saatgutkonzerne einerseits angepasste Sorten entwickeln und sich andererseits über Abkommen zum Sorten- und Patentschutz die Rechte daran einseitig sichern, verlieren vor allem Kleinbäuerinnen ihre Unabhängigkeit. Mit dem Verlust des Zugangs zu Saatgut ist ihr Recht auf Nahrung bedroht. Über dieses Zusammenspiel von Klima- und Saatgutpolitik und die negativen Folgen für die Kleinbäuerinnen berichtet Gertrud Falk von der Menschenrechtsorganisation FIAN.

Weltladen Bonn Ökologisch & Fair Politisch

Dienstag, 17.9.

17.09.2019 20:00 - 17.09.2019 22:00, Haus der Bildung

Vorztrag von Isabel Busch (M. A. )


Haus der FrauenGeschichte Akademisch Kulturell & Gesellig Politisch

Freitag, 20.9.

20.09.2019 14:30 - 20.09.2019 17:00, Altes Rathaus, Markt 2, 53111 Bonn

Sozial aktive Unternehmen und Handwerksbetriebe kommen mit gemeinnützigen Vereinen und Organisationen zusammen und handeln gegenseitiges Engagement aus.


Die unternehmerische Verantwortung und das Engagement für die Gesellschaft stehen zunehmend im Fokus der Öffentlichkeit. Doch wie können sich kleine und mittelständische Betriebe für die Gesellschaft engagieren? Eine Möglichkeit, sich für soziale Zwecke einzusetzen, bietet der Marktplatz „Gute Geschäfte“ - eine Initiative der Industrie- und Handelskammer Bonn/Rhein-Sieg.

Unternehmen und Handwerksbetriebe treffen sich mit Vereinen und Organisationen um gegenseitiges Engagement auszuhandeln: Getauscht werden Fachwissen, helfende Hände und Sachmittel - nur Geld ist tabu.

http://csr-kompetenzzentrum.de/marktplatz-gute-geschaefte-bonnrhein-sieg/

Freiwilligenagentur Bonn Anderen helfen

Dienstag, 29.10.

29.10.2019 19:15 - 29.10.2019 21:15, Weltladen Bonn, Maxstr. 36

Bericht über die Probleme der Menschen, die teilweise illegal, in indischen Glimmerminen arbeiten und über das Engagement der ANDHERI HILFE e.V.


Referentin: Ruth Kluge (ANDHERI HILFE e.V.)

Was haben Lidschatten und schimmernder Autolack gemeinsam? In beiden Produkten ist Mica – sogenannter Glimmer – enthalten. Ein Mineral, das Menschen im ostindischen Bundesstaat Jharkhand Einkommen garantiert – und sie zugleich umbringt. Die großen, lukrativen Mineraladern werden hier seit Jahrzehnten mit schweren Maschinen abgebaut. Sind die Adern verschwunden, kommen die Dorfbewohner mit Hammer und Meißel und schlagen mühsam die Reste aus den Felsen.
Männer, Frauen und sogar Kinder schuften tagtäglich in diesen gefährlichen Minen. Sie atmen dabei permanent den Staub ein, der schwere Lungenkrankheiten verursacht. Oft stürzen die völlig ungesicherten Minen ein und begraben Menschen unter sich. Der Regierung von Jharkhand ist die Problematik bekannt. Sie hat deshalb schon vor Jahren rund 90 % aller Glimmerminen offiziell geschlossen. Und doch arbeiten die Menschen weiter hier – jetzt illegal –, weil sie keinerlei Alternative haben. Die Trinkwasserversorgung ist in diesen Dörfern nicht gesichert, die Ernährung ist mehr als unzureichend. Kaum jemand hier wird älter als 40 Jahre.
Ruth Kluge, Referentin für Öffentlichkeitsarbeit bei der ANDHERI HILFE e.V., berichtet über das tragische Leben der Menschen und zugleich vom Engagement der Hilfsorganisation, den Menschen im Glimmerminengebiet des Koderma-Distrikts eine Chance für ein Leben in Würde zu geben. Im ersten Schritt konnte die ANDHERI HILFE mit engagierten Partner*innen vor Ort in fünf Dörfern einfache Vorschulen errichten. Erstmals können 200 Kinder im Alter von 3 bis 13 Jahren die Schule besuchen, statt in den Minen zu arbeiten.

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